Reaktion auf Anfragen

Kunden

2007 haben wir auf jede einzelne Kundenanfrage reagiert, ganz gleich, ob sie von einem einzelnen Konsumenten, einer Schulklasse oder einem Einzelhändler stammte. Hauptthemen der Anfragen waren:

  • Produktsicherheit - die Richtlinien des adidas Konzerns zu Gefahrstoffen, insbesondere in Bezug auf China
  • Umweltfragen - das Programm des adidas Konzerns zur Eliminierung von PVC
  • Das Programm des Unternehmens zur Überwachung und Bewertung von Zulieferbetrieben
  • Die Zusammenführung der Sozial- und Umweltprogramme von adidas und Reebok
  • Fragen rund um die Rolle des Konzerns als Sponsor der Olympischen Spiele 2008 in Peking
  • Der interne Verhaltenskodex für die Mitarbeiter des adidas Konzerns
  • Spezifische Anfragen zu bestimmten Zulieferbetrieben.

Medien

Im Verlauf des Jahres 2007 erhielten wir mehr als 20 Anfragen von den Medien hinsichtlich bestimmter Sozial- und Umweltfragen - hauptsächlich von der internationalen Presse, Radio- und Fernsehanstalten - und gaben 12 offizielle Interviews. Die Themen dieser Anfragen waren sehr vielfältig. Es ging dabei zum Beispiel um die Umweltstrategie des adidas Konzerns, Fabrikschließungen in Indonesien und Thailand, Chinas neues Arbeitsvertragsgesetz, Bedenken von Nicht-Regierungsorganisationen bezüglich der Olympischen Spiele 2008 in Peking, Verringerung der Umweltverschmutzung in China, Produktsicherheit und Lizenzverträge mit US-amerikanischen Hochschulen.

Bei drei Gelegenheiten besuchten nationale Fernsehanstalten während des Jahres Fabriken und filmten Arbeitsbedingungen in Vietnam bzw. die Produktion für die Olympischen Spiele in China.

Nicht-Regierungsorganisationen

Nicht-Regierungsorganisationen, Arbeitnehmerrechtsgruppen, Aktivisten, Studenten und wissenschaftliche Institutionen waren das ganze Jahr äußerst aktiv, stellten Fragen und machten Vorschläge zu Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben. Einige Beispiele hierzu:

  • Fragen zu der Schließung von Thai Silp, einem früheren Zulieferer von adidas, dessen Vertrag 2006 gekündigt wurde
  • Bedenken bezüglich sozialer Sicherheit und Arbeitsbedingungen bei dem Zulieferer für Badebekleidung Fook Wah in Südchina
  • Wiedereinstellung entlassener Arbeitskräfte bei PT Panarub, einem Zuliefererbetrieb, der durch das Worker Rights Consortium unabhängig überwacht wird
  • Wiederholte Vorwürfe durch eine Nicht-Regierungsorganisation bezüglich der Schließung von Bekleidungsfabriken in El Salvador (Hermosa) und der Dominikanischen Republik (BJ&B)
  • Bedenken anlässlich der Schließung von drei Reebok Schuhlieferanten 2006 in Indonesien, die zu Massenentlassungen und Protestaktionen der Arbeiter führte.

Unsere öffentlichen Reaktionen auf diese Bedenken sind verfügbar in dem Abschnitt Stellungnahmen auf unserer Internetseite.