Ziele 2008

Interaktion mit Stakeholdern

  1. Aufbau strategischer Partnerschaften mit internationalen Behörden, Regierungen und Zivilgesellschaften mit dem Ziel, die Sozial- und Umweltbedingungen in der Bekleidungsindustrie in China, El Salvador, Honduras, Indien, Mexiko und Vietnam zu verbessern.

  2. Aufnahme des Dialogs mit allen, die sich in Hongkong für Arbeits- und Menschenrechte einsetzen, und Einholen der Ansichten von Nicht-Regierungsorganisationen über bestimmte Themen im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 2008 in Peking.

  3. Ausbau des Dialogs mit nordamerikanischen Universitäten und Nicht-Regierungsorganisationen aus dem Hochschulbereich.

  4. Unterstützung und Lenkung der ,Better Cotton Initiative' (BCI), um eine Veränderung der Umweltbedingungen in der internationalen Baumwollindustrie zur erreichen.

  5. Ausbau der Teilnahme am FLA 3.0-Projekt durch Einbeziehung der Länder El Salvador, Honduras und Türkei.

  6. Erstellung eines Berichts, in dem wir unsere Reaktion auf die Meinungen und Vorschläge, die beim Stakeholder-Dialog mit Zulieferern 2007 in Hongkong vorgebracht wurden, präsentieren.

Beschaffungskette

Systeme

  1. Weiterentwicklung und Stärkung des Modells zur Überwachung der Beschaffungskette unserer Lizenznehmer durch externe Prüfer.

  2. Verbesserung der Prozesse zur Dateneingabe in die FFC-Datenbank sowie der Datenauswertung.

  3. Entwicklung und Umsetzung von strategischen Plänen zur Standardeinhaltung für weitere vierzehn wichtige Geschäftseinheiten, u.a. Lizenznehmer und Agenten.

Sicherheit und Gesundheit

  1. Ausweitung des Konzepts zur Registrierung und Schulung von Sicherheitsverantwortlichen auf unsere direkten Zulieferer in Kambodscha, den Philippinen, Thailand, Brasilien und Argentinien.

  2. Entwicklung einer elektronischen Trainingsplattform, um die Einführung der überarbeiteten und aktualisierten Richtlinien für Sicherheit, Gesundheit und Umweltbedingungen am Arbeitsplatz zu erleichtern.

  3. Überwachung und Erfassung der VOC-Werte in brasilianischen und argentinischen Schuhfabriken.

Beschäftigung

  1. Prüfung und Überarbeitung unserer Richtlinien für Beschäftigungsstandards und Vorbereitung ihrer Einführung.

  2. Entwicklung und Einführung eines Schulungsprogramms über Personalmanagementsysteme in China, Vietnam, Indonesien und Thailand.

  3. Überprüfung und weitere Stärkung unseres Netzwerks vertraulicher Berichterstattungskanäle für Beschwerden von Arbeitern in allen drei Regionen.

Umwelt

Produkt

  1. Weitere Entwicklung von Produkten aus organischen und recycelten Materialien durch die adidas Sports Performance Division, mit Markteinführung im Jahr 2009.

  2. Beauftragung einer international anerkannten Nicht-Regierungsorganisation mit der Überprüfung und Verifizierung interner Instrumente für die Auswahl von umweltfreundlichen Produktmaterialien.

Produktion

  1. Identifizierung von und Dialog mit Partnern, die das geeignete technische Wissen vorweisen können, um die Reduzierung des Energie- und Wasserverbrauchs sowie des Abfallaufkommens bei unseren wichtigsten Herstellern voranzutreiben.

  2. Förderung der Anwendung von Umweltkennzahlen durch unsere wichtigsten Schuhhersteller, um ihnen so eine bessere Berichterstattung sowie die Festlegung von Reduzierungszielen zu ermöglichen.

  3. Durchführung von vier Workshops zur Energieeffizienz für unsere Zulieferer in Asien und der Region EMEA, um weitere Einsparungen beim Energieverbrauch zu erreichen.

Eigene Standorte

  1. Durchführung einer Analyse der Umweltleistung unserer eigenen Produktionsstätten.

  2. Durchführung einer eingehenden umweltbezogenen Überprüfung der Konzernzentrale in Deutschland.

  3. Bewertung der Umweltleistung der Transport- und Logistikunternehmen, die für den adidas Konzern arbeiten, um besser über die Gesamtauswirkung unserer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt informieren zu können.